Gasshuku Mukin Shori - Marquartstein 2005


Max Obermaier  

"Gasshuku - Mukin Shori" - "Der Weg zum Erfolg hat keine Abkürzung"

Fragt man einen in den Kampfkünsten bewanderten Asiaten, was Gasshuku denn bedeute, so wird er antworten "Harte Zeit - schön erst, wenn überstanden".
In japanischen Universiäten und mittlererweile auch bei teuren Managerseminaren ist es durchaus üblich, dass bei solchen Gasshuku sieben Tage lang bis zu elf Stunden am Tag trainiert wird.
"Doch wir sind hier in Europa, und daher müssen wir das nicht so japanisch ernst nehmen" waren Fritz Oblingers einleitende Worte am Freitag Abend, und somit begann es gleich, schön zu werden.

Gasshuku bedeutet auch, in Gemeinschaft zu sein, zu trainieren und zu übernachten. Demensprechend locker war auch der Trainingsplan: Man wusste in etwa, was man wann machen wollte, und der Rest ergab sich von alleine - Trainingszeiten sprachen sich schnell herum.

Am Freitag Abend wurde zunächst Karate geübt, danach wurde geteilt: Die Jüngeren trainierten weiter Karate, die Ältern konnten sich entscheiden, bei Sascha Funk Qi Gong (sprich: Tschie Gong) zu trainieren. Er hatte sich die Übung "Den Baum umarmen" ausgesucht. Aber auch wenn es sich sehr anstrengend anhört, eine halbe Stunde lang in einer Art Kiba Dachi zu stehen war eine tolle innere Erfahrung für jeden von uns.



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